+++ Weit gereist, klasse gespielt, nichts erreicht +++
Unbekannt, 19.01.2011
Rudolstadt - Sichtlich enttäuscht waren die Landesklassenspieler von Wacker Bad Salzungen nach der Zwischenrunde der Thüringer Meisterschaft im Hallenfußball in Rudolstadt. Hatten doch die Männer von Trainer Sven Römhild klasse gespielt, keine Begegnung verloren und dennoch die Endrunde in Arnstadt nicht erreicht.
Im ersten Spiel der Gruppe A besiegten die Wackeraner die Mannschaft des SV Schwarza 3:2. Nachdem die Kurstädter bis kurz vor Spielende durch Treffer von Alexander Völker, Adrian Hlawatschek und Philipp Leimbach schon 3:0 geführt hatten, verkürzten die nie aufsteckenden Schwarzaer den Vorsprung noch. Einen Gala-Auftritt bot die von Holger Johne und Daniel Kehr geführte junge Wacker-Truppe im zweiten Spiel gegen den Verbandsligisten Neustadt/Orla. Die Treffer zum 3:1-Sieg erzielten Völker, Stefan Zweigelt und Johne. Im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg gewannen die Salzunger 2:3 gegen den SV Unterwellenborn. Zwei Treffer erzielte Adrian Hlawatschek, einen Alexander Völker für die Wackeraner, die als Gruppensieger im Halbfinale gegen den Zweiten der Gruppe B, Gastgeber FC Rudolstadt, antreten mussten. Das Spiel endete 1:1, für Wacker traf Stefan Zweigelt. Im Neunmeterschießen unterlagen die Bad Salzunger Spieler 1:3 und verpassten damit die Finalrunde.
Nicht besser erging es der Spielvereinigung Geratal. Sie war mit 7 Punkten als Sieger aus den Gruppenspielen hervorgegangen und unterlag im Halbfinale nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit durch Neunmeterschießen dem Gruppenzweiten der Gruppe A, SV Stahl Unterwellenborn. Den Akteuren aus dem Geratal und Bad Salzungen bleibt nur fader Beigeschmack, zumal alle Mannschaften vor dem Turnier vor verschlossenen Hallentüren 30 Minuten lang auf Einlass warten mussten.
Quelle:STZ - Südthüringer Zeitung