+++ Defensive ließ sich nicht überraschen +++
Unbekannt, 18.05.2009
Es waren noch mehr Tore für Wacker möglich.
Breitungen - Gegen harmlose Gastgeber erkämpften die Bad Salzunger einen klaren Sieg. Der wäre deutlich höher ausgefallen, wenn die Wackeraner ihre zahlreichen Chancen besser genutzt hätten.
Die Breitunger agierten mit nur zwei Spitzen. Das war angesichts der gut stehenden Wacker-Abwehr zu wenig, um wirklich für Torgefahr vor dem Kasten von Schlussmann Stefan Anschütz sorgen zu können. Auf der anderen Seite liefen die Bad Salzunger Sturmspitzen ein ums andere Mal in die Breitunger Abseitsfalle. Deshalb spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab.
Es dauerte eine halbe Stunde, bis die immer stärker aufspielenden und technisch besseren Gäste den Lohn ihrer Mühe einheimsen konnten. Martin Weyh setzte sich im Breitunger Strafraum sehr gut durch, überwand auch Torwart Christian Stern und traf zum 0:1. Das war die Initialzündung für eine weitere Drucksteigerung seitens der Gäste. Vor dem Breitunger Kasten brannte es einige Male lichterloh, ohne das bis zur Pause noch Zählbares dabei herauskam.
Die Wackeraner kamen auch munterer vom Pausentee zurück und erspielten sich sofort weitere Tormöglichkeiten. Auf der anderen Seite versuchte es vor allem Torsten Fleischer mit dem Mute der Verzweiflung. Er wurde von seinen Mannschaftskameraden allerdings vorn ziemlich allein gelassen. Bei einem Angriff in der 63. Minute hätte er beinahe den Wacker-Schlussmann überwinden und den Ausgleich erzielen können. Das war die beste Chance für die Gastgeber.
Der Ausgleich hätte eventuell neue Kräfte bei den Breitungern freisetzen können. Hätte, wäre, wenn... So aber klingelte es wenig später im Kasten der Hausherren. Wieder war Weyh zur Stelle. Er stand nach einer von Christopher Groß getretenen Ecke goldrichtig und brauchte nur noch abzustauben.
Nach dem 0:2 war die Luft aus der Partie so gut wie raus. Die individuellen Fehler aufseiten der Rot-Weißen häuften sich und die Wackeraner verwalteten clever ihr erreichtes Ergebnis. Ab und zu kamen sie nach Kontern noch zu guten Chancen, die sie aber nicht mehr nutzen konnten. Beitunger Stürmer tauchten dagegen fast gar nicht mehr von dem Kasten von Anschütz auf.
Für den angeschlagenen Torsten Fleischer kam aufseiten der Rot-Weißen zehn Minuten vor Schluss der "alte Hase" Christoph Müller. Der aber konnte der Partie auch keine Wende mehr geben.
Quelle:STZ-Südthüringer Zeitung