SV Wacker 04 Bad Salzungen e.V.
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D2-Jugend : Spielbericht

Kreispokal des KFA
Halbfinale - 03.05.2026 11:00 Uhr
Wacker Bad Salzungen II   SV Mihla
Wacker Bad Salzungen II 0 : 2 SV Mihla
(0 : 1)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Ahmed Aldarwish

Zuschauer

80

Torfolge

0:1 (29')SV Mihla
0:2 (58')SV Mihla

Großer Kampf bleibt unbelohnt – Wacker scheitert nach intensivem Halbfinale

Es war angerichtet für einen besonderen Fußballvormittag im Werra-Energie-Stadion: Halbfinale im Kreispokal, volle Unterstützung von außen und zwei Mannschaften, die sich den Einzug ins Finale mit aller Konsequenz verdienen wollten. Am Ende musste sich unsere D2 dem starken Gegner aus Mihla mit 0:2 geschlagen geben – doch wer das Spiel gesehen hat, weiß: Dieses Ergebnis spiegelt den Verlauf nur unvollständig wider.


⚔️ Intensiver Auftakt – zwei Teams auf Augenhöhe

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel, das von hoher Intensität, klaren taktischen Strukturen und viel Einsatz geprägt war. Wacker agierte mutig im Spielaufbau, suchte früh den Weg nach vorne und versuchte, Mihla mit aktiven Pressingmomenten unter Druck zu setzen.

Gleichzeitig zeigte sich auch die Qualität des Gegners: Die Mannschaft von Trainer Marcus Wohlfahrt, unterstützt von Co-Trainer Christopher Bunk, präsentierte sich körperlich robust, zweikampfstark und mit klarer Struktur im Umschaltspiel.

Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich beide Teams zunächst neutralisierten. Im Zentrum wurde um jeden Ball gefightet, die Abwehrreihen standen kompakt und klare Torchancen blieben zunächst Mangelware.


🔄 Frühe Impulse von der Bank

Bereits in der 13. Minute reagierte das Wacker-Trainerteam um Christopher Lohr und Carsten Rommel mit einer ersten Anpassung und brachte Arif Yikit für Joe Krah ins Spiel, um neue Dynamik ins Offensivspiel zu bringen.

Auch Mihla griff früh ein und stellte in der 20. Minute personell um – ein Zeichen dafür, wie intensiv und taktisch geprägt diese Partie bereits in der Anfangsphase war.

Das Spiel blieb in der Folge offen, geprägt von schnellen Ballgewinnen, direkten Umschaltsituationen und einer hohen Laufbereitschaft auf beiden Seiten.


Nackenschlag vor der Pause

Als sich beide Teams bereits auf ein torloses Remis zur Halbzeit einzustellen schienen, schlug Mihla eiskalt zu.

In der 29. Minute nutzte Markos Bedoya Mancera eine sich bietende Gelegenheit im Strafraum konsequent aus und brachte die Gäste mit 0:1 in Führung.

Ein Treffer, der zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend in der Luft lag, aber die Effizienz des Gegners unterstrich. Für Wacker war es ein bitterer Moment, da die Mannschaft bis dahin defensiv diszipliniert gearbeitet und nur wenig zugelassen hatte.


🧠 Analyse zur ersten Hälfte

Trainer Christopher Lohr fand nach dem Spiel klare Worte zur ersten Halbzeit:

„Wir waren absolut auf Augenhöhe, haben viele Dinge genau so umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Die Abstände haben gestimmt, wir waren in den Zweikämpfen präsent und haben auch nach vorne immer wieder Lösungen gefunden. Dass wir dann kurz vor der Pause dieses Tor bekommen, ist extrem unglücklich – gerade weil wir bis dahin kaum etwas zugelassen haben.“

Co-Trainer Carsten Rommel ergänzte:

„Man hat gesehen, dass die Jungs bereit waren. Die Intensität war hoch, die Laufarbeit hat gestimmt und wir haben Mihla wirklich gefordert. In solchen Spielen entscheiden oft Kleinigkeiten – und genau so ein Moment war das Gegentor.“


🟨 Zweikämpfe, Verwarnungen und ein besonderes Debüt

Die Partie wurde über weite Strecken intensiv, aber jederzeit im sportlich fairen Rahmen geführt. Die beiden ausgesprochenen Verwarnungen resultierten jeweils aus klassischen Foulspielen im Zweikampfverhalten – ein Zeichen dafür, mit welcher Entschlossenheit beide Teams in die Duelle gingen.

Auf Wacker-Seite sah Ahmed Aldarwish in der 29. Minute die Gelbe Karte, während auf Seiten der Gäste Elian Baumbach in der 36. Minute verwarnt wurde.

Ein besonderer Moment ergab sich zudem in der 23. Spielminute: Mit Emir Mataj durfte ein Spieler aus der E-Jugend erstmals in diesem Rahmen auflaufen. Seine Einwechslung unterstreicht nicht nur das Vertrauen des Trainerteams, sondern auch die hervorragende Nachwuchsarbeit im Verein. Emir fügte sich direkt ins Spiel ein und zeigte, dass er sich vor dieser Herausforderung nicht zu verstecken braucht. 💙⚽

🔥 Wacker erhöht den Druck – Chancen auf den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Wacker-Jungs nochmals aktiver. Die Mannschaft verschob höher, suchte gezielt den Weg über die Außenbahnen und versuchte, durch schnelles Kombinationsspiel Lücken in der gegnerischen Defensive zu finden.

In dieser Phase entwickelte sich ein Spiel mit zunehmendem Druck auf das Tor der Gäste. Wacker erspielte sich mehrere aussichtsreiche Situationen, kam immer wieder in gefährliche Zonen, doch die letzte Konsequenz im Abschluss oder der entscheidende Pass fehlten.

Mihla hingegen blieb seiner Linie treu: kompakt verteidigen, Räume eng halten und bei Ballgewinn schnell umschalten.


⚠️ Effizienz entscheidet das Spiel

Während Wacker auf den Ausgleich drängte, setzte Mihla in der Schlussphase den entscheidenden Treffer.

In der 58. Minute war es erneut Markos Bedoya Mancera, der eine Umschaltsituation nutzte und zum 0:2 vollendete.

Ein Treffer, der sinnbildlich für den Spielverlauf stand: Wacker mit viel Einsatz, viel Ballbesitzphasen – Mihla mit der nötigen Effizienz in den entscheidenden Momenten.

Trotz des Rückstands gab sich die Mannschaft nicht auf, spielte weiter nach vorne und suchte den Anschluss – doch das Tor wollte an diesem Tag nicht mehr fallen.


🧠 Trainerfazit – Stolz trotz Niederlage

Trainer Christopher Lohr zeigte sich nach Abpfiff trotz der Enttäuschung reflektiert:

„Wir verlieren dieses Spiel, aber wir verlieren es nicht, weil wir die schlechtere Mannschaft waren. Wir haben auf diesem Niveau absolut mitgehalten, haben viele Dinge richtig gemacht und uns auch Chancen erarbeitet. Am Ende fehlt uns heute die Effizienz – und das bestraft dich gegen so einen Gegner sofort.“

Auch Carsten Rommel stellte die Leistung der Mannschaft in den Vordergrund:

„Die Jungs haben heute alles reingehauen. Einsatz, Wille, Teamgeist – das war alles da. Wir haben uns diesen Fight erarbeitet und uns auch in schwierigen Phasen nicht hängen lassen. Dass wir uns dafür nicht belohnen, ist schade, aber wir können auf diese Leistung definitiv aufbauen.“


🙌 Starke Kulisse – großer Rückhalt für die Mannschaft

Ein besonderes Highlight dieses Spiels war die Unterstützung von außen.

Zahlreiche Eltern, Freunde, Bekannte, Trainerkollegen, Funktionäre und Vereinsmitglieder waren vor Ort und sorgten für eine Atmosphäre, die einem Halbfinale absolut gerecht wurde.

Die Mannschaft hat diesen Rückhalt gespürt – jede Aktion wurde begleitet, jeder Zweikampf unterstützt.

Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die da waren und die Jungs getragen haben! 💙🔥


🏆 Blick nach vorne

Für die SG SV Mihla geht der Weg weiter: Das Team von Marcus Wohlfahrt und Christopher Bunk zieht ins Finale ein und trifft dort auf die SG FC An der Fahner Höhe, die sich ebenfalls mit 2:0 durchsetzen konnte.

Für unsere Wacker-Jungs endet die Pokalreise im Halbfinale – jedoch mit einer Leistung, die zeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.


🔵 Schlusswort

Dieses Halbfinale hat gezeigt, was in dieser Mannschaft steckt. Einsatz, Leidenschaft und der Wille, sich mit den besten Teams zu messen – all das war über die gesamte Spielzeit spürbar. Auch wenn der letzte Schritt ins Finale nicht gelungen ist, bleibt die Erkenntnis, dass sich unsere Wacker-Jungs auf diesem Niveau absolut behaupten können.

Solche Spiele sind oft keine Endpunkte, sondern wichtige Entwicklungsschritte – genau solche Erfahrungen formen eine Mannschaft langfristig.

Passend dazu ein Zitat eines der größten Fußballer unserer Zeit:

„Ich habe gelernt, dass man Niederlagen nicht fürchten darf – man muss sie nutzen, um stärker zurückzukommen.“
Cristiano Ronaldo

Genau diese Haltung wird unsere Jungs weiterbringen.


💙 Auf geht’s Wacker⚽🔥


Quelle: Carsten Rommel

Fotos vom Spiel



Vorbericht zum Spiel