1.Mannschaft : Spielbericht
9. Spieltag - 18.10.2026 15:00 Uhr
| Herpfer SV 07 | Wacker Bad Salzungen | |||
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3 | : | 1 | ![]() |
| (1 | : | 0) | ||
Aufstellung
| B. Cibo | |||
| M. Haj Mousa | J. FrankC | ||
| A. Wendler | P. Wollmerstedt | ||
| D. Strom | |||
| E. Bauer | R. Luther | ||
| L. Schmidt | M. Berg (73' M. Mejri) |
||
| D. Ader | |||
Spielstatistik
Tore
Marouen MejriGelbe Karten
Roman Luther, Luca-Gion Schmidt, Justin Maximilian FrankZuschauer
107Torfolge
| 1:0 (8') | Herpfer SV 07 |
| 1:1 (74') | Marouen Mejri |
| 2:1 (82') | Herpfer SV 07 |
| 3:1 (90+3') | Herpfer SV 07 |
Ein Geistesblitz leitet die Entscheidung ein
Ein Geistesblitz leitet die Entscheidung ein
Aufsteigerer Herpfer SV feiert in der Fußball-Landesklasse einen 3:1-Heimerfolg gegen Wacker Bad Salzungen.
Wie kam der Sieg zustande und war er auch verdient? Mit dem vierten Saisonsieg klettert der Herpfer SV in der Tabelle der Landesklasse auf den achten Platz. Dagegen wartet Wacker Bad Salzungen trotz engagierter Leistung weiter auf den ersten Saisonerfolg und steht mit drei Zählern am Tabellenende.
Es war über die gesamten 90 Minuten eine packende Partie mit Chancenvorteilen für die Gastgeber. Aber zunächst wurde es für das Gehäuse vom Spomer gefährlich, als Cibo abgezogen hatte und Schlundt blockte (4.). Auf der Gegenseite stimmte bei der ersten Herpfer Gelegenheit die Zuordnung im Zentrum nicht. Göring flankte in den Strafraum, wo Mai völlig frei stand und aus sechs Metern zum 1:0 einköpfte (9.). Herpf blieb dran, verpasste es aber, nachzulegen. Dann brannte es plötzlich mehrmals lichterloh im Strafraum der Heimelf. Zunächst klärte Safradin beim Schuss von Cibo in höchster Not (20.). Die folgende Ecke lenkte Spomer an die Latte und nach dem nächsten Eckball verpasste Wacker zweimal im Fünfer den erfolgreichen Abschluss.
Für die Gastgeber vergaben Enzian und Weber weitere Chancen. Gegen Ende der ersten Hälfte musste dann noch mal Schlundt auf der Linie klären, als ein Abpraller vor den Füßen von Cibo landete und der aus der Drehung abgezogen hatte. Die letzte Chance vor der Pause gehörte dann Herpf. Weber passte nach innen, wo Fuchs die Kugel aus acht Metern an die Latte hämmerte (42.).
Chancenwucher wird bestraft
Nach dem Seitenwechsel wirkte Herpf erst mal etwas unsortiert. Strom versuchte es aus 30 Metern, aber Spomer war auf dem Posten. Bei Schmidts Freistoß-Flanke klärte Greiner am langen Pfosten vor Luther (52.). Langsam kam dann wieder Struktur ins Spiel der Gastgeber. Als Mai Weber in Szene gesetzt hatte, traf der nur das Außennetz. Wacker versuchte weiter, die Lücke in der Herpfer Abwehr zu finden. Im letzten Drittel spielten die Gäste aber oft zu ungenau. Auf der Gegenseite gab es zahlreiche Chancen. Sondheimer und Fuchs zielten aus der Distanz zu ungenau und Görings Schrägschuss klatschte an den Pfosten. In der 70. Minute reklamierte Wacker vergeblich ein Handspiel im Strafraum, aber der Pfiff blieb aus. „Vorige Woche haben wir so einen Elfmeter gegen uns bekommen“, sagte Wacker-Trainer Sven Römhild kopfschüttelnd.
Der Herpfer Chancenwucher wurde aber dennoch bestraft. Die scharfe Eingabe von rechts rutsche durch und der gerade eingewechselte Mejri drückte die Kugel aus Nahdistanz über die Linie. Herpf hatte gleich darauf durch Mai die große Gelegenheit zur erneuten Führung, die Ader mit toller Parade verhinderte. Ein Geistesblitz von Spomer leitete das 2:1 ein. Sein weiter Abschlag kam in den Lauf von Göring, dessen Schuss wohl auch ohne das Eingreifen von Kämmer ins Tor gegangen wäre. Am Ende drückte der Routinier den Ball über die Linie, weil noch ein Wacker-Verteidiger herbeigeeilt war. Lenny Enzian stellte mit einem Kracher aus 35 Metern dann den 3:1-Endstand her (90. +2).
„Nach drei ungeschlagenen Spielen hat es uns mal wieder erwischt. Es war heute schwierig, auf dem Platz Fußball zu spielen. Es war ein Spiel der langen Bälle und der zweiten Bälle. Die haben wir nicht gehabt und unsere Chancen haben wir auch nicht verwertet. Deswegen war das auch eine verdiente Niederlage“, sagte Wacker-Coach Sven Römhild. Sein gegenüber Christian Hutterer war zufrieden. „In der ersten Hälfte hatten wir genügend Chancen, das Spiel vorzuentscheiden. Allerdings mussten wir auch zweimal auf der Linie klären. Ich denke, es war trotzdem ein verdienter Sieg, auch aufgrund der größeren Anzahl an Chancen und der reiferen Spielanlage. Das Tor hatte sich Bad Salzungen sicher verdient“, sagte er.
Quelle: insiedthueringen

